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03.11.2009

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Ausflug ins Hermannsland

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Am 31.10.2009 machten sich Nationale Sozialisten der rheinland-pfälzischen NPD und freier Strukturen auf den Weg ins Hermannsland, um im Zuge der Kampagne „2000 Jahre germanischer Freiheitskampf“ die Externsteine und das Hermannsdenkmal bei Detmold zu besichtigen.

Mit einem 50 Personen Bus ging es Richtung Norden. Gegen 10:00 erreichte man die erste Station des Tages – Die Wewelsburg.

Im 3. Reich wurde die mittelalterliche Burg nach den Vorstellungen des SS-Reichsführer Heinrich Himmler umgestaltet. Himmler plante zunächst eine Schulungsstätte für SS-Führer. Ein kleiner Stab von SS-Wissenschaftlern wurde eingestellt. Ab Kriegsbeginn waren neue Pläne darauf gerichtet, aus der Wewelsburg einen Versammlungsort für die SS-Gruppenführer (Generäle), vor allem bei besonderen Anlässen, zu machen. Überlieferte Vorgaben Himmlers sahen die Aufhängung von Wappen der Gruppenführer (1937), die Durchführung einer jährlichen Gruppenführertagung mit Vereidigung (1938) und die Aufbewahrung der Totenkopfringe von verstorbenen Ringträgern (1938) vor.

Die baulichen Maßnahmen der SS erreichten beträchtliche Ausmaße. In den Anfangsjahren erhielt die Wewelsburg eine vollständig neue Inneneinrichtung, die zum Teil mit SS-Ornamentik geschmückt war. Das Äußere der Wewelsburg wurde durch Abnahme des Putzes, Vertiefung der Gräben und Errichtung einer neuen Brücke „burgähnlicher“ gestaltet.
In den Jahren 1936–1937 und 1939–1941 entstanden am Vorplatz zwei große SS-Verwaltungsgebäude. Ab 1940 nahmen die Pläne unter dem Einfluss des von Himmler beauftragten Architekten Hermann Bartels gigantische Ausmaße an. Auf dem Gebiet des Dorfes Wewelsburg sollte eine neue Burganlage in einem Dreiviertelkreis mit einem Radius von 635 Meter um das alte Gebäude herum entstehen.

Im März 1945 befahl Himmler die Sprengung der Burganlage und der angrenzenden Verwaltungsgebäude. Die Wewelsburg brannte vollständig aus, ebenso das Wachgebäude; das benachbarte Stabsgebäude wurde vollständig zerstört. Nach dem Krieg wurde die Wewelsburg wieder aufgebaut. Sie beherbergt heute das Historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge.

Nach der Besichtigung wurde für unser leibliches Wohl in einem wunderschön eingerichteten alten Bauernhaus gesorgt. Nach dem obligatorischen Tischspruch machten sich alle ans Mittagessen. An allen Tischen war eine rege Unterhaltung zwischen den verschiedenen Personengruppen und Altersklassen zu verzeichnen.

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir die Externsteine bei Detmold. De germanische Kultstätte ist ein trefflicher Beweis für die germanische bzw. nordische Hochkultur. Die Externsteine sollen auch der Standort des sächsischen Hauptheiligtums Irminsul gewesen sein. Die Irminsul gilt in heidnischen Kreisen als Symbol des letzten Widerstandes der alten germanischen Religion, bevor sie von Karl dem Großen im Zuge der Christianisierung zerstört wurde.

Festivalartig finden in jedem Jahr zur Walpurgisnacht und Sommersonnenwende die deutschlandweit größten, informell organisierten Treffen vieler Gruppen und Einzelpersonen aus dem esoterischen Spektrum an den Externsteinen statt.

Nicht weit von den Externsteinen entfernt, befand sich das Hauptziel unserer Reise - Das Hermannsdenkmal.

Mit dem Bau des insgesamt 53,46 m hohen Hermannsdenkmals wurde 1838 begonnen. In Folge des Baus entstanden überall in Deutschland Vereine, die erfolgreich Gelder für das Denkmal sammelten. 1846 wurde der Sockel des Denkmals fertig gestellt. In der Reaktionsphase nach der Revolution von 1848 ruhte der Bau bis 1863. Es fehlte in dieser Zeit sowohl das finanzielle als auch das politische Interesse, den Bau weiter zu führen. Erst mit der Gründung des Deutschen Reiches nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) wurde das Denkmalsprojekt wieder populär. Sowohl der neue deutsche Reichstag als auch der Kaiser Wilhelm I. ermöglichten schließlich mittels Großspenden 1875 die festliche Einweihung des Baus.
Die Entstehung des Denkmals ist nicht von seinem Erbauer, dem Bildhauer Ernst von Bandel zu trennen. Dieser widmete sich zeitlebens dem Denkmalprojekt und versuchte insbesondere in der Zeit der Bauunterbrechung weitere finanzielle Unterstützungen für die Vollendung zu finden. Während der Arbeiten lebte Bandel zeitweise in einem unterhalb des Denkmals errichten Blockhaus, der „Bandel-Hütte“, die man auch heute noch besichtigen kann. Bandel konnte die feierliche Einweihung im Jahr 1875 noch erleben. Er starb 1876.

Am Denkmal angekommen trafen wir noch eine 20-Personen Starke Abordnung der JN Stützpunkte Osnabrück und Delmenhorst. Gemeinsam versammelten wir uns vor dem Hermannsdenkmal zum Gruppenphoto.

Treu dem Motto

Deutsche Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht.

der Schwertinschrift des Hermanns erklang nun das Lied der Niedersachsen:
Anschließend bestiegen wir die „Aminiussäule“. Alle volkstreuen Kräfte fassten sich an den Händen und bildeten somit einen großen Kreis um die Kuppel des Hermannsdenkmals. Es folgte eine Ansprache zum Ableben Jürgen Riegers – der in unserem Jahrhundert alles für seine Heimat gab – genau wie vor 2000 Jahren der große Germanenführer Hermann der Cherusker. Das Treulied erklang für Jürgen Rieger über dem Hermannsland.

Gegen Abend erreichten wir wieder moralisch gestärkt unsere Ausgangsorte in Hessen, Pfalz und Schwaben.
Nur wer seine Heimat kennt, kann sie auch lieben und für sie streiten.

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Samstag 14.04.2012 3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012 Samstag 14.04.2012 „Damit Kinderland werde, muß Vaterland sein!“ In einer Zeit des Volkstodes, des allumfassenden Liberalismus und der Ichsucht, gibt es wohl kaum ein Thema, welches drängender für unser aller Zukunft ist. Eigene Kinder und der Erhalt unseres Volkes! So soll der „3. Südwestdeutsche Kulturtag“ am 14. April 2012 im Zeichen des Volkserhaltes stehen und auch wieder mit einigen Klischees aufräumen. Als Redner haben sich Dr. Olaf Rose und Udo Pastörs angekündigt. Den geselligen Teil des Tages bilden Projekt Aaskereia/Mahnwache mit ihren rockigen Balladen. Durch den Tag führt der bekannte Aktivist Sebastian Räbiger. Natürlich wird es auch im kommenden Jahr wieder einige Überraschungen geben. Was genau, das sollte man sich am Besten vor Ort selbst anschauen! Wir sehen uns am 14. April im Südwesten! Dr. Olaf Rose: "Deutsche Friedensbemühungen 1939-1945 und die Wahrheit über die Abdankung des englischen Königs" Udo Pastörs: "Kulturrevolution der 68iger und ihr materialistisches Weltbild" Projekt Aaskereia/Mahnwache: mit ihrem nationalen Liedgut Sebastian Räbiger führt durch das Programm Weitere Programmpunkte: - Harfenspielerin, -Volkstanzvorführungen - Laien-Theater, - Frauenchor - Trommler- und Fahnengruppe - Kinderbetreuung + Spielplatz - Speis und Trank - Verkaufs- und Informationsstände - offener Volkstanz nach Veranstaltungsende - Zelt- und Übernachtungsmöglichkeit


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