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19.06.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Erfolgreiche Demonstration der nationalen Opposition am 17. Juni in Dresden

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Würdige Erinnerung an die Helden von 1953: Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart geschlagen

Rund 230 Teilnehmer folgten gestern in Dresden einem Aufruf des überparteilichen „Arbeitskreises 17. Juni 1953“ zu einer Demonstration zum Gedenken an den Volksaufstand in der ehemaligen DDR vor nunmehr 59 Jahren.

Die Demonstration, die auch vom Kreis- und Landesverband der Nationaldemokraten sowie der NPD-Landtagsfraktion unterstützt wurde, verlief aus Sicht der Veranstalter erfolgreich. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Postplatz konnte die volle Route mit themenbezogenen Transparenten sowie zahlreichen Sachsen-, Dresden und schwarz-rot-goldenen Deutschlandfahnen über die Seestraße, den Dr.-Külz-Ring, die Budapester Straße, Ammonstraße, Freiberger Straße und wieder zurück zum Postplatz ohne Zwischenfälle absolviert werden. Auf dem Postplatz fand dann noch eine Abschlußkundgebung statt.

Wenngleich die Straßen von Linksextremisten und Antifa-Schreihälsen gesäumt waren, die sinnbefreite Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ und „Ihr habt den Krieg verloren“ von sich gaben, setzte die Polizei das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit konsequent durch und ließ die Antideutschen nicht gewähren. Daß diese aus der Vergangenheit nichts gelernt haben, wurde unter anderem auch dadurch deutlich, daß sie mit dem Spruch „Hammer und Sichel für den deutschen Michel“ nicht nur den nationalen Demonstranten, sondern allen Deutschen wieder eine kommunistische Gewaltherrschaft an den Hals wünschten.

In seiner Rede bei der Auftaktkundgebung betonte der Dresdner NPD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Jens Baur, daß sich an dem Grundanliegen der Helden des 17. Juni 1953, also dem Ruf nach Freiheit und Selbstbestimmung, bis heute nichts geändert habe. War es damals die sowjetische Besatzungsmacht, die das Volk unterdrückte, befinde es sich heute unter der Knute des EU-Diktats und der Ausplünderung durch sogenannte „Euro-Rettungsschirme“.

Gleichzeitig wies der NPD-Kreisvorsitzende auf den beschämenden Umstand hin, daß es ausgerechnet die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ ist, die hauptsächlich gegen die Erinnerung an die Arbeiterproteste in der ehemaligen DDR mobil macht.

Hierzu führte Jens Baur aus:

„Die Gefallenen des Aufstandes würden sich im Grabe herum drehen, wenn sie wüßten, wie man heute mit ihrem Andenken umgeht und was aus ihren Idealen geworden ist. Und es ist ein weiterer Schlag ins Gesicht jener Menschen, die sich damals gegen das kommunistische DDR-Unrechtsregime erhoben, daß es heute ausgerechnet die Nachfolgepartei der SED ist, die maßgeblich den Gegenprotest gegen unser würdiges Gedenken organisiert.

Denn es ist eine Stadträtin der Linkspartei, die Hand in Hand mit Gewerkschaften und gewaltbereiten antifaschistischen Gruppen als Anmelderin der Gegendemo auftritt und die sich damit in eine Reihe mit ihren Vorgängern von der SED stellt, die den Aufstand damals blutig niederschlagen ließen.“

In einem Grußwort bekräftigte zudem ein Vertreter der Jugendorganisation DM der tschechischen Rechtspartei DSSS die Notwendigkeit einer länderübergreifenden Zusammenarbeit nationaler Kräfte gegen die Zumutungen der Brüsseler Neo-Sowjetunion.

Bei der Abschlußkundgebung wies NPD-Parteivorstandsmitglied Ronny Zasowk unter anderem auf die katastrophalen der sogenannten „Euro-Rettung“ für den deutschen Staatshaushalt hin, während der Bundesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten (JN), Michael Schäfer, den Anwesenden den zentralen Begriff der Freiheit eindringlich näherbrachte. Schließlich mahnte Maik Müller als Vertreter der freien Kräfte an, daß es einer grundlegenden Überwindung der herrschenden Verhältnisse bedürfe, um dem Volk eben jene Freiheit wiederzugeben.

Der NPD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Jens Baur erklärte dazu heute:

„Es ist eine grobe Verzerrung der Tatsachen, wenn die Medien heute behaupten, die NPD und andere nationale Gruppierungen würden den 17. Juni für ihre Zwecke mißbrauchen. Tatsache ist vielmehr, daß sich beispielsweise Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann bei der offiziellen Feierstunde gestern morgen für plumpe Anti-Rechts-Propaganda instrumentalisieren ließ, während die etablierte politische Klasse generell kaum noch Interesse am Gedenken für die Helden des Volksaufstandes zeigt.

Wir Nationaldemokraten sind die einzige politische Kraft in Dresden und Sachsen, die ein würdiges Gedenken an den 17. Juni 1953 betreibt und die Erinnerung an die Opfer von damals aufrechterhält. Wir verknüpfen dies stets mit Hinweisen auf Souveränitätsabbau, Einschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte, Fremdherrschaft und Ausbeutung in heutiger Zeit. Wahrscheinlich haben die Etablierten so wenig Interesse am 17.-Juni-Gedenken, weil sich die heutigen Verhältnisse denen in der ehemaligen DDR immer weiter annähern.“

Thorsten Thomsen

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