01.09.2010
Andrea Röpke aus dem schönen Verden an der Aller ist eine engagierte Vorkämpferin „gegen Rechts“. In dieser Eigenschaft hat sie im letzten Jahr in Zeitz den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ überreicht bekommen. Die Preisträgerin hätte durch ihre Aktivitäten Zeichen gesetzt, „die in die Zeit passen“, so die Jury.
Zeichen ganz anderer Art hat die Linksaußen-Dame jetzt in Delmenhorst gesetzt und wir werden jetzt wohl damit rechnen müssen, daß Frau Röpke neben „unerschrockenen Worten“ auch „unerschrockene Taten“ folgen läßt. Die „Nordwest-Zeitung“ berichtete von einer Veranstaltung, bei der es, wie sollte es anders sein, wieder einmal „gegen Rechts“ ging. Andrea Röpke war offenbar der Star des Abends und plauderte aus dem Nähkästchen.
Man solle verhindern, daß der Rechtsextremismus weiter an Boden gewinnt und man solle auch nicht immer nur reagieren. Vor allem aber solle man alles tun, „um den Neonazis die Bewegungsfreiheit zu nehmen – auch mit Körpereinsatz durch Einkesselung bei Kundgebungen und Aufmärschen...“ riet die aufrechte Antifaschistin.
Da können wir gespannt sein, was die streitbare Dame noch alles auffährt. Vielleicht gibt es von ihr bald Ratschläge, wie verhaßte Neonazis durch gezielte Faustschläge niedergestreckt und unschädlich gemacht werden können.
Immer im Einsatz, ungewöhnlichen Aktionen nicht abgeneigt, so ist sie, unsere Andrea Röpke.
Frank Schwerdt