02.02.2010
"Mr.Friedensnobelpreis" lässt die Puppen tanzen, respektive das afghanische Volk im feigen Bombenhagel seiner Truppen.Barack Obama wird die Truppenstärke seiner Soldaten alleine in Afghanistan bis Sommer diesen Jahres um 30.000 Mann erhöhen.
Dies bedeutet für unsere Region noch mehr Flüge der US Army von deutschem Boden ins Kriegsgebiet.
Bis mindestens August wird die Airbase Spangdahlem nachts regelmäßig von bis zu vier großen Transportmaschinen angeflogen - Natur und Bevölkerung werden durch Kriegstreiber geschunden. In der Eifel steigt somit auch die Gefahr von islamistischen Vergeltungsschlägen.
Beschämend:Genaue Todeszahlen deutscher Soldaten und gefallener Afghanen werden unter Verschluss gehalten.
Eine starke Friedensbewegung wie zu Zeiten des Vietnamkrieges wird durch geschickte Medienkontrolle vermieden.
Jedoch zitiere ich was vom ehemalige Mitglied des Bundestages Jürgen Todenhöfer kürzlich in einem Artikel der TAZ zu lesen war:
(...) Im August 2008 beispielsweise starben bei einer Trauerfeier in Asisabad 90 Zivilisten. Ich habe die Tragödie von Asisabad persönlich nachrecherchiert. Der Tod der Zivilisten wurde auch damals von der Nato tagelang vehement dementiert - selbst dann noch, als Dorfälteste in ihrer Verzweiflung abgerissene Kinder- und Frauenarme in der Moschee von Asisabad ablegten. Was wäre auf den Straßen Deutschlands los, wenn bei uns derartige Massaker stattfänden?(...)
Der Fall Kundus ist also keine Ausnahme, sondern die Regel im US-Vernichtungskrieg.
Bis heute bezeichnen NATO-Streitkräfte getötete Afghanen bis zum Beweis des Gegenteils fast immer als "Taliban". Es kann davon ausgegangen werden, daß zwei Drittel der "getöteten Taliban" Zivilisten sind.
Die NPD Trier fordert : Kein deutscher Soldat auf ausländischem Boden und kein ausländischer Soldat auf deutschem Boden.
Alexander D. Löwe, Trier