24.03.2010

Klaus Armstroff,
NPD Mitglied im Kreistag Bad Dürkheim
Bereits am 03.03.2010 stellte Klaus Armstroff als NPD- Mitglied des Kreistages Bad Dürkheim folgenden Antrag:
Gedenkminute der Mitglieder des Kreistages anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung Bad Dürkheims durch die alliierten Terrorbomber am 18. März 1945 für die mehr als 300 Toten.
Diesen Akt der Ehrerweisung umging die Landrätin Röhl, in dem sie den Antrag aus "Geschäftsordnungsgründen" ablehnte.

Ein weiteres Abbild bundesrepublikanischer Unkultur und Degeneration: Der Kreistag von Bad Dürkheim
Desweiteren stellte Klaus Armstroff in der Kreistagssitzung vom 24. März 2010 folgende Anfrage:
EU- Schulobstprogramm;
die Europäische Kommission stellt Deutschland in diesem Schuljahr gut 20 Millionen Euro zur Verfügung,
um an Schüler kostenlos frisches Obst und Gemüse zu verteilen.
Im Gegenzug sollen die Bundesländer rund 18 Millionen dazu aus Steuermitteln beitragen.
Bislang wird lediglich an Schulen im Saarland verteilt.
In Rheinland- Pfalz wird ab März 2010 mit einem Test an 250 Schulen begonnen, wie und wann wird das Schulobstprogramm im Landkreis Bad Dürkheim durchgesetzt? Wird regionales Obst verwendet, um einheimische Bauern zu unterstützen?
Das Programm ist eine Möglichkeit, Kinder mit gesunder Ernährung vertraut zu machen, besonders Kinder aus sozial schwachen Familien wüssten wenig über gesunde Ernährung und seien daher besonders gefährdet.
Der Kreistag sollte die Landesregierung anmahnen, ihrer Verantwortung gegenüber den Schwächsten im Lande gerecht zu werden.
.
Als Antwort kam ein Schreiben bestehend aus 5 Blättern:
"Im Landkreis Bad Dürkheim nehmen zur Zeit 42 Schulen am Vorlauf- Projekt teil.
Ab dem Schuljahr 2010/ 11 wird das Schulobstprogramm an rund 1100 Schulen mit 160 000 Schüler in ganz Rheinland- Pfalz durchgeführt. Das Schulobstprogramm beinhaltet eine kostenlose Portion Obst/ Gemüse pro Woche über das ganze Schuljahr im Rahmen des verfügbaren Mittelvolumens.
Nach Ausschreibung beauftragt das Land Rheinland- Pfalz Lieferanten mit der Verteilung verzehrfertigem Obst/ Gemüse im Mehrwegsteigen an die Schulen. In dieser Zeit werden im Unterricht zum Thema „ Gesunde Ernährung“ Projekttage sowie Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. ..." usw. usw.
Kommentar von Klaus Armstroff:
Durch die Ausschreibung des Landes im Rahmen des Eu-Projektes werden regional ansässige Bauern gänzlich vernachlässigt und / oder durch Billigstbieter, die im schlimmsten Falle auch noch aus dem Ausland kommen in den Ruin getrieben. Ganz zu schweigen von den Umweltbelastungen, die durch die langen Transportwege entstehen. Die NPD als soziale Heimatpartei strebt eine raumorientierte Volkswirtschaft an, in der die Bedarfsdeckung vorwiegend durch fein verästelte Wirtschaftsstrukturen in der jeweiligen Heimat der betroffenen Menschen organisiert wird.
Damit ist eine Wirtschaftsordnung gemeint, die eine harmonisch ausgewogene und differenzierte Wirtschaft in der engeren und weiteren Heimat der Menschen, d.h. in sozial und kulturell überschaubaren Räumen ermöglicht. Es geht nicht darum, unser Land oder Europa in autarke, d.h. selbstversorgende Teilgebiete einzuteilen, sondern viel mehr darum, das Prinzip der spezialisierten, einzeln völlig lebensunfähigen Monokulturen, deren Versorgung nur durch eine Maximierung der globalen Transporte und damit erhöhter Umweltbelastung und Arbeitslosigkeit möglich ist, durch das Prinzip der möglichst vielseitigen und damit physisch wie auch geistig-kulturell lebensfähigen Wirtschafts- und Kulturräume zu ersetzen. Während das primäre Ziel der derzeitigen globalen Wirtschaftsordnung und des internationalen Finanzkapitals die Optimierung der Ausbeutung der Erde ist, wozu auch die Ausbeutung aller kulturellen und sozialen Strukturen, bis hin zu den Familien, gehört, verzichtet die raumorientierte Wirtschaft bewußt auf eine solche "Optimierung" und proklamiert statt dessen als wichtigstes Ziel eine möglichst differenzierte, durchwachsene und damit lebensgerechte Gestaltung von Lebensräumen bei gleichzeitiger langfristiger Sicherung der materiellen Versorgung der Bevölkerung.
Durch die Vorgehensweise des EU-Projektes "Schulobst" werden sämtliche Grundsätze bezüglich Umweltschutz und sozioökonomischer Einbindung über den Haufen geworfen.
Die NPD fordert daher:
Regionale Ausschreibung der Schulobstversorgung, so daß ortsansässige Bauern und landwirtschaftlichen Betriebe entsprechend profitieren und einheimische Arbeitsplätze erhalten, bzw. neu geschaffen werden.
Klaus Armstroff, NPD Kreisvorsitzender Deutsche Weinstraße,
Volksvertreter im Kreistag Bad Dürkheim