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30.08.2010

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Auf Stimmenfang unter Rußlanddeutschen?

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Daß den etablierten Parteien die Annäherung vieler Rußlanddeutscher an die NPD ein Dorn im Auge ist – wen wundert es? Daß viele Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion ein ganz anderes Bild von der Heimat ihrer Vorväter haben, als das gegenwärtig erwünscht oder opportun ist, ist auch eine Tatsache. Die Verbundenheit zur Heimat, zur angestammten Nation ist dort selbstverständlich. Migranten aus aller Herren Länder kommen da nicht vor.

Die offizielle Politik versucht immer wieder, die Spätaussiedler mit zugewanderten Türken, Afrikanern oder Arabern in einen Topf zu werfen. Daß das nicht geht,  macht die NPD immer wieder klar. Die Deutschen, deren Vorfahren meistens auf Einladung der russischen Regierungen in die Weiten dieses Landes gezogen sind, sind immer Deutsche geblieben. Sie sind es auch immer noch geblieben, als Josef Stalin sie nach Sibirien deportierte und sie fühlten sich immer noch als Deutsche, als sie zurückkehrten nach Kirgisien oder nach Kasachstan. Jetzt sind viele von ihnen zurückgekommen nach Deutschland und sie mußten feststellen, daß es Deutschland an vielen Orten gar nicht mehr gab.

Wenn Deutsche Deutsche bleiben wollen, dann wenden sie sich an die Partei, die das ebenfalls will und das ist nun einmal die NPD. Die etablierten Parteien und deren linker Anhang werfen die Deutschen aus Rußland nur allzu gern in einen Topf mit Asylbetrügern und Zuwanderern aus fernen Kulturkreisen. Die NPD tut das nicht. Für die NPD sind sie Deutsche wie Bayern, Thüringer oder Niedersachsen. Daß sie Probleme haben, liegt an deren Vergangenheit. Diese Probleme zu lösen, ist Aufgabe der Deutschen, die hier leben. Die meisten Deutschen aus Rußand haben sich ganz schnell integriert und gehören in vielen Bereichen zu den Leistungsträgern in der Wirtschaft. Ganz im Gegensatz dazu die Millionen Migranten, die sich kaum Mühe geben, die deutsche Sprache zu lernen, denen aber der deutsche Paß fast hintergeworfen wird. Diese leben überwiegend von staatlichen Transferleistungen und sie leben - dank ihrer Großfamilien - sehr gut davon.

Als sich in den Anfangsjahren der westdeutschen Bundesrepublik die aus dem deutschen Osten vertriebenen Deutschen zu Landsmannschaften zusammenschlossen, entstand für die durch die Besatzungsmächte geschaffene Ordnung eine große Gefahr. Diese vielen Millionen Ostdeutschen könnten politisch auf ihr Rückkehrrecht pochen und wer hätte ihnen widerstreben können, wenn sie zielgerichtet vorgegangen wären. Die neu entstandenen politischen Parteien, vor allem aber die CDU/CSU verstanden es außerordentlich geschickt, diese politische Strömung zu neutralisieren, indem ihre berechtigten Anliegen auf finanzielle Entschädigung reduziert wurden. Aus den Landsmannschaften wurden auf diese Weise vollkommen unpolitische Volkstanz- und Trachtenvereine. Markige Worte von Politikern auf Treffen der Landsmannschaften hatten nur den Sinn, Wählerstimmen einzufangen.

Die später gegründete Rußlanddeutsche Landsmannschaft ging den gleichen Weg, zumindest deren Spitzenfunktionäre. Mehr und mehr Mitglieder erkannten aber, daß sie ausschließlich als Stimmenvieh für Parteien mißbraucht werden sollten, denen ihr Anliegen eigentlich gleichgültig war. Es bildeten sich eigene Vereine und Verlage, die dann auch bald die Nähe zur NPD suchten. Die

„Rußlanddeutschen Konservativen“

ist so eine nationale Vereinigung. Lesenswert für alle Deutschen ist das

„Ost-West-Panorama“

. Der Rußlanddeutsche Arbeitskreis in der NPD trat auf Demonstrationen und auch auf Treffen der Rußlanddeutschen Landsmannschaft auf. Er protestierte gegen Geschichtsklitterungen antideutscher Kreise und zeigte überall da Flagge, wo es nötig war.

Klar, daß die Signalgeber der Blockparteien Alarm schlagen, weil eine Gruppe, die man für eine ruhige hielt, nun nicht mehr ruhig blieb. Die bezahlten Funktionäre der Landsmannschaft gaben wohlfeile Erklärungen ab. Jetzt stellten auf dem deutsch-russischen Internet-Dienst

„Ornis“

zwei Schreiber Überlegungen an, warum es denn zu Annäherungen zwischen Russlanddeutschen und der NPD kommt. Ihre Ausführungen liegen ganz auf der Linie der ersehnten offiziellen Migrantenrepublik.

Den NPD-nahen Rußlanddeutschen wird vorgeworfen, die Idee der multikulturellen Gesellschaft als  utopisch und verbrecherisch anzusehen. Das tun inzwischen auch andere und prominente Politiker. Die Spätaussiedler haben in der ehemaligen Sowjetunion immer ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl gehabt und sie haben auch nie vergessen, woher sie kamen. Dazu kam der Druck zu Stalins Zeiten und danach. Für die angepaßten „Ornis“-Schreiber von der Universität Jena scheint das ein Phänomen zu sein, für die NPD nicht.

Den Rußlanddeutschen Ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen, ist absurd. Sie wollen nur Deutsche bleiben - und damit sind sie bei der NPD willkommen, ganz ohne die schnöde Absicht, nur Stimmen einzufangen.

Übrigens: Viele Rußlanddeutsche sind in der NPD bereits in verantwortlichen Funktionen und arbeiten dort so vorbildlich, wie im beruflichen Leben. Es wächst immer mehr zusammen, was zusammengehört.

Frank Schwerdt

PS: Wollen Sie Kontakt zum Rußlanddeutschen Arbeitskreis in der NPD, so tragen Sie dies bitte  bei „Nachricht“ in unserem Kontaktformularein. 

 

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