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06.04.2011

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Rigolf Hennig im Gespräch mit einem JN-Kameraden

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Rigolf Hennig ist seit mehreren Jahrzehnten im Nationalen Widerstand aktiv. Auch er tritt als Redner auf, schreibt Artikel für nationale Publikationen, gibt selbst eine Zeitschrift heraus und leistet NPD-Arbeit. Trotz einer Haftstrafe und andauernder Repression lässt er sich nicht von seinem /unserem Weg abbringen und kämpft unermüdlich weiter. Es freut uns um so mehr, ihn in wenigen Tagen auf unserem 2. südwestdeutschen Kulturtag der JN als Redner begrüßen zu dürfen.

1. Herr Hennig, Sie werden auf dem Kulturtag über Ihren Freiheitskampf in Südtirol sprechen. Was hat Sie veranlasst, gerade über dieses Thema zu sprechen?

Ich spreche auf dem Kulturtag über den Freiheitskampf in Südtirol aus zwei entscheidenden Gründen: einmal, weil wir dicht vor der entscheidenden Auseinandersetzung mit dem Globalismus alias Zionismus stehen und zum Anderen, weil der Erfolg des Südtiroler Freiheitskampfes Zeichen setzt und und mutig stimmen soll für die kommende Auseinandersetzung.

2. Wie empfanden Sie das Kulturbewusstsein der Südtiroler im Vergleich zu unserem?

Das Deutschbewußtsein aller deutschen Grenzbewohner war stets besser ausgeprägt, als das der Binnendeutschen. Allerdings macht sich in Südtirol eine beginnende Verelsässerung bemerkbar, so daß dort die derzeit erneut erhobene Forderung nach Selbstbestimmung rasch umgesetzt werden sollte.

3. Wir müssen uns heute, wenn wir nicht in nationalen Familien aufgewachsen sind, uns unser Kulturgut selbst beibringen und erkämpfen. Wie ist dies bei der Jugend in Südtirol?

Die Jugend in Südtirol steht genau vor der gleichen Herausforderung wie wir. Auch dort kämpft eine rebellische Jugend gleich an mehreren Fronten, nämlich gegen Italien und die zusätzliche Fremdenflut. Es ist dort sehr eng geworden.

4. Überfremdung ist auch in Südtirol ein großes Thema. Für wie gefährlich halten Sie die massiven Ansiedlungsversuche von Italienern in Südtirol durch die italienische Regierung?

Der Begriff „Überfremdung“ war in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Südtirol gebräuchlich und verständlich. Während diese nun uns bedroht, hat sie der südtiroler Freiheitskampf der sechziger Jahre, jedenfalls was die Italiener anbelangt, dort für´s Erste gestoppt.

5. Wie empfanden Sie die Repression gegenüber den Freiheitskämpfern in Südtirol im Vergleich zu der Staatsmacht der BRD?

Die Unterdrückungsmaßnahmen der Italiener gegen aufständische Südtiroler entsprachen den Maßnahmen im Untergrundkrieg, waren also entsprechend hart, doch nähert sich das System „BRD“ mit großen Schritten den Zuständen in Südtirol in den sechziger Jahren. Auch wir sind im Krieg, der nunmehr in ein entscheidendes Stadium übergeht, nämlich: die BRD als Teil des globalistischen Systems gegen das Deutsche Reich als unser Nationalstaat nach Völkerrecht.

6. Sie saßen vor einiger Zeit in Gesinnungshaft im Gefängnis. In wieweit wirkte sich diese Strafe auf Ihr Denken aus?

Ich saß 1962 sechs Monate in politischer Untersuchungshaft (Waffen für Südtirol) in Innsbruck und 2008 sechs Monate in Gesinnungshaft in Achim. Beide Fristen erwiesen sich als äußerst nützlich für die Motivation gegen das System

7. Was denken Sie, muß passieren, damit sich die verschiedenen Lager der nationalen „Szene“ zu einer geeinten Bewegung bündeln?

Es müßte uns materiell noch schlechter gehen – und das wird es auch mit Beschleunigungsfaktor. Allerdings genügt es nicht, einfach abzuwarten, sondern wir müssen uns seelisch wie materiell rüsten – letzteres zumindest in Gestalt einer Notvorsorge. Den bestmöglichen organisatorischen Ansatz zur Bündelung bietet die vor Jahresfrist gegründete „Europäische Aktion“, als „Europäische Eidgenossenschaft“ der Gegenentwurf zur EU. Diese enthält als Kern das Deutsche Reich

8. Halten Sie es heute für möglich, politischen Kampf zu führen und gleichzeitig eine Familie und Existenz zu gründen?

Wer nichts mehr zu verlieren hat, kämpft auch für Volk und Sippe. Bis dahin müssen die Älteren so viel an Entlastung bringen, wie möglich. Der Rest muß endlich lernen, konspirativ zu arbeiten.

9. Was halten Sie für das größte Versäumnis des nationalen Widerstandes nach 1945?

Nach 1945 hatten wir kaum Möglichkeiten zum nationalen Widerstand. Der Feind hatte gelernt und durch „Umerziehung“ volle Arbeit geleistet. Es ging ja um´s reine Überleben und auch das ist schon eine Widerstandshaltung. Selbst um den Preis, sich befristet scheinbar beim Gegner einzureihen. Leider haben diejenigen, die dies taten, mehrheitlich tatsächlich das Lager gewechselt und bekämpfen nun ihr eigenes Volk, sind also verachtenswerter als der äußere Feind. Immerhin ist es auf vielen Wegen gelungen, das Bewußtsein um die Ziele des Widerstandes zumindest bei einer Minderheit am Leben zu halten. Ein tatsächliches Versäumnis des nationalen Widerstandes sehe ich bislang nicht, denn bei tätigem Widerstand nach dem Beispiel Südtirol wären wir aufgerieben worden. Nun aber sind wir in der Lage der Palästinenser und sollten lernen.

10. Wie bewerten Sie die momentane Situation im nationalen Widerstand, in wie weit sind die Kameraden bereit, ganzheitlichen Widerstand zu leisten?

Bis das System einbricht und das wird es, bedarf es noch viel an Schulung und Organisation. Unter dem Eindruck der Ereignisse, z.B. Nordafrika – und unter guter Führung - wären die Kameraden bereit und fähig, den nötigen Widerstand zu leisten. Im Augenblick sieht es allerdings noch schlecht aus.

Kamerad Hennig, ich bedanke mich für das Gespräch und ich muß sagen: ich freue mich auf Ihren Vortrag auf dem 2. südwestdeutschen Kulturtag der JN !

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